Biografie

Die Cellistin Esther Saladin (geboren 1986 in Zürich) ist eine gefragte Solistin, Kammermusikpartnerin, Ensemble- und Orchestermusikerin und spannt in ihrer Arbeit den Bogen vom Standardrepertoire zu neuer und neuester Musik. Ihre Kreativität kommt zudem in spartenübergreifenden Projekten zum Ausdruck.

Esther Saladin ist die Cellistin des Améi Quartetts, welches sich schwerpunktmäßig der Auf - und Uraufführung zeitgenössischer Werke, sowie dem Repertoire des 20. Jahrhunderts widmet. Des Weiteren spielt Esther Saladin im Trio uBu und im Trio Radial und ist Duopartnerin der Pianistin Sophie Patey und des Pianisten Bernhard Ruchti.

Esther Saladin spielt als Gast in folgenden Ensembles: Ensemble MusikFabrik, Ensemble Modern, Ensemble recherche, Das Neue Ensemble Hannover, Ensemble Proton, Ensemble Plus Bregenz, Ensemble VIL Stuttgart, EXPERIMENTALSTUDIO des SWR, Bayrisches Kammerorchester, Camerata Cantabile u.v.m., dabei in Zusammenarbeit mit den Dirigenten Peter Rundel, Enno Poppe, Johannes Kalitzke, Christof Brunner, Matthias Kuhn, Marcus Creed, Vimbayi Kaziboni u.a. Esther Saladin hat mit den KomponistInnen Nicolaus A. Huber, Helmut Lachenmann, Caspar Johannes Walter, Manfred Stahnke, Joanna Baillie und zahlreichen jüngeren, darunter Silvia Rosani, Neil T. Smith, Ori Talmon, Franco Venturini, Iván González Escuder, Marcelo F. Lazcano, Jesse Broekman, Benjamin Scheuer, u.a. zusammengearbeitet.

Konzerte führen Esther Saladin an Festivals wie Ultima Festival Oslo, Schwetzinger Festspiele, Musikfestival Bern, Donaueschinger Musiktage, Musikfest op. 131 – Aufbrüche in der Musik der Alten Oper Frankfurt a. M., „Cresc…- Festival“ Frankfurt, „Lachenmann Persepktiven“, Acht Brücken Festival Köln, Huddersfield Contemporary Music Festival, Gaudeamus Festival, Festival Royaumont Paris, Sonemus Fest Sarajevo und an Häuser wie Tonhalle Zürich, Theaterhaus Stuttgart, ZKM Karlsruhe, Experimentalstudio des SWR, Staatstheater Wiesbaden, Deutschlandfunk, Kölner Philharmonie, Hessischer Rundfunk, Beethoven Haus, Goldsmiths University of London, Concertgebouw, Teatro Communale di Bolzano, Accademia di Musica di Pinerolo, u.v.m.

In einer Musikerfamilie in Zürich aufgewachsen, erhielt Esther Saladin seit früher Kindheit Cello- und Klavierunterricht. Ihre ersten prägenden Lehrer waren Reto Cuonz und Rebecca Firth (Cello), Lorenz Rey und Margie Wu (Klavier). Frühzeitige solistische Auftritte mit den Cellokonzerten von Camille Saint-Saëns und Joseph Haydns, sowie mit Kol Nidrei von Max Bruch gaben Esther Saladin erheblichen Antrieb.

Esther Saladin studierte - nach anfänglichen zwei Bachelor-Semestern an der Hochschule der Künste Bern - an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Conradin Brotbek. Den Masterstudiengang schloss sie 2012 mit Auszeichnung ab.

Wichtige Impulse bekam sie in Meisterkursen bei Wen-Sinn Yang, Claude Starck, Martina Schucan und Emilio Colón.

2012 - 2013 folgte ein prägendes Jahr als Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt am Main.

Esther Saladin erhielt Preise und Auszeichnungen bei Wettbewerben, zuletzt im Herbst 2016 den 1. Preis des Pergamenschikow Kammermusikpreises mit dem Trio uBu. Weiterhin erhielt sie den Förderpreis der Polytechnischen Gesellschaft 2012 und den 2. Preis des Pergamenschikow Kammermusikpreises 2013 mit dem Améi Quartett.

Derzeit entsteht in Zusammenarbeit mit der Komponistin Silvia Rosani und der Bildenden Künstlerin Inês Rebelo die vielschichtige und interdisziplinäre Performance-Installation WHITE MASKS.

Esther Saladin lebt in Frankfurt am Main.